Nach Architektur. Nicht nur nach Modell.
Die Kompatibilität mit BMW-Fahrzeugen ergibt sich aus Fahrzeugarchitektur, Steuergerät, Hardware, Softwarestand und Zugangsweg. Diese Übersicht erklärt den technischen Rahmen, bevor die verbindliche Q21 Fahrzeugfreigabe greift.
Unabhängige Software von QNTUM21. Keine Verbindung zur BMW AG und keine Autorisierung, Zertifizierung oder Empfehlung durch den Fahrzeughersteller.
Vier technische Perspektiven.
Die aufgeführten Karosseriecodes sind Architekturbeispiele. Sie bedeuten keine automatische Unterstützung jeder Motor-, Steuergeräte- oder Softwarevariante.
Mehrere Diagnosewelten in einer Generation.
BMW E-Plattformen reichen von frühen Systemen mit DS2 und KWP2000 über K-Line beziehungsweise TxD bis zu BMW FAST und D-CAN. Steuergeräte wie Siemens MS41 oder spätere Bosch-EDC17-Varianten zeigen, warum ein Karosseriecode allein keine technische Aussage über den Zugriff erlaubt.
Gatewaybasierter Fahrzeugzugang.
Mit der F-Serie rückt das zentrale Gateway in den Mittelpunkt. Diagnose kann über D-CAN erfolgen; Programmierung, Codierung und größere Datenmengen nutzen je nach Fahrzeug Ethernet beziehungsweise ENET über ZGW, später FEM oder BDC. Dahinter arbeiten Netze wie PT-CAN, K-CAN, FlexRay und MOST zusammen.
Topologie, I-Level und Schutzmechanismen.
G-Plattformen führen die gatewaybasierte Kommunikation fort. Vor einer Funktion müssen Fahrzeugauftrag, I-Level, Steuergeräte-Topologie, Diagnoseberechtigung und Schutzmechanismen zusammenpassen. Neuere Hardware-Sicherheitsfunktionen können einen separaten Unlock erfordern.
Gemeinsame Logik, fahrzeugspezifische Freigabe.
Marken innerhalb der BMW Group teilen technische Grundlagen, sind aber nicht identisch. Q21 ordnet Fahrzeuge nach elektrischer Architektur, Gateway, Steuergeräteverbund und Softwarekontext ein. Eine Freigabe bleibt deshalb immer an das konkrete Fahrzeug gebunden.
Wichtig: Diese Architekturübersicht ist kein Supportversprechen. Verbindlich bleibt die zum Release veröffentlichte Q21-Kompatibilitätsliste für das konkrete Fahrzeug, Steuergerät, den Softwarestand und die jeweilige Funktion.
Was vor einer Freigabe geprüft wird.
Q21 verbindet die sichtbare Baureihe mit den tatsächlich relevanten technischen Daten. Erst aus dieser Kombination entsteht eine belastbare Kompatibilitätsentscheidung.
VIN und Fahrzeugauftrag
Modell, Ausstattungs- und Marktbezug eindeutig einordnen.
ECU, TCU und Hardware
Steuergerätetyp, Hersteller, Hardwarestand und Schutzkonzept erkennen.
Software und I-Level
Ausgangsstand, Integrationslevel und zulässige Zielstände prüfen.
Funktion und Freigabe
Nur technisch passende und freigegebene Möglichkeiten anzeigen.
Das Fahrzeug wird erkannt. Nicht erraten.
Die App soll nur das anbieten, was zur realen technischen Konfiguration passt – vom Zugriff über den Datenstand bis zur freigegebenen Funktion.